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DER VEREIN

Der Verein Sonnenhaus e.V. hat sich am 3. Juni 2003 gegrĂŒndet. Ihm gehören BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus Niederschöneweide und Umgebung an. Seit dem 2. Oktober 2003 ist der Verein unter der Nr. 22876 Nz beim Amtsgericht Charlottenburg im Vereinsregister eingetragen.

Dem Vereinsvorstand gehören Henriette Schleinstein, Annette Opitz und Marie Engelmann an.

Vereinssatzung

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein fĂŒhrt den Namen „Sonnenhaus e.V.“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(2) Sitz des Vereins ist Berlin.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist gleichberechtigte und solidarische Lebens-, Wohn- und Arbeitsformen zu praktizieren und möglichst am gleichen Ort zu kombinieren. Als wesentlicher Bestandteil wird das generationsĂŒbergreifende Zusammenleben von Kindern, Frauen und MĂ€nnern in Familien und familienĂ€hnlichen Gemeinschaften gesehen. Das Sonnenhaus bietet Raum fĂŒr soziale und kulturelle AktivitĂ€ten der Bewohner und der Nachbarschaft. Die Gestaltung des Alltags ist vom sparsamen, bewussten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen geprĂ€gt.

§ 3 GemeinnĂŒtzigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tĂ€tig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

§ 4 GeschÀftsjahr

GeschÀftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste RumpfgeschÀftsjahr endet am 31.Dezember 2003.

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natĂŒrliche Person und jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden.

(2) Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft endet

  1. mit dem Tod des Mitglieds
  2. durch schriftliche AustrittserklĂ€rung, gerichtet an ein Vorstandsmitglied; sie ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer KĂŒndigungsfrist von 3 Monaten zulĂ€ssig
  3. durch Ausschluss aus den Verein.

(4) Ein Mitglied, das in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung ĂŒber den Ausschluss ist schriftlich zu begrĂŒnden und dem Mitglied mit Einschreiben gegen RĂŒckschein zuzustellen. Er kann innerhalb einer Frist von einem Monat, ab Zugang, schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss.

§ 6 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung

§ 7 Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus der 1.Vorsitzenden, dem 2.Vorsitzenden und der 3.Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

(2) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewĂ€hlt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes wĂ€hrend der Amtsperiode aus, wĂ€hlt der Vorstand ein Ersatzmitglied fĂŒr den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.

(3) Die Vertretung des Vorstands wird mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschrĂ€nkt, dass er zu RechtsgeschĂ€ften mit einem Wert von mehr als 5.000 € (FĂŒnftausend Euro) der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedarf.

§ 8 Die Mitgliederversammlung

(1)Die Mitgliederversammlung ist jÀhrlich von der 1.Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen durch persönliche Einladung, mittels Brief an die letztbekannte Anschrift der Vereinsmitglieder, einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

(2) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. Genehmigung des Haushaltsplans fĂŒr das kommende GeschĂ€ftsjahr
  2. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und dessen Entlastung
  3. Wahl des Vorstands
  4. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrags
  5. BeschlĂŒsse ĂŒber SatzungsĂ€nderung und Vereinsauflösung
  6. BeschlĂŒsse ĂŒber die Berufung eines Mitglieds gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand

(3) Der Vorstand hat unverzĂŒglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 10 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der GrĂŒnde fordern.

(4) Die Mitgliederversammlung ist nur beschlussfĂ€hig, wenn wenigstens 50% der Vereinsmitglieder anwesend sind. GĂŒltige BeschlĂŒsse können nach 22.00 Uhr nicht mehr gefasst werden.

(5) Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die mindestens drei Monate vor der Mitgliederversammlung rechtmĂ€ĂŸig in den Verein aufgenommen wurden.

(6) Geheime Abstimmungen können nur dann durchgefĂŒhrt werden, wenn sich mehr als 50% der anwesenden Vereinsmitglieder dafĂŒr aussprechen.

(7) Über die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem ProtokollfĂŒhrer zu unterzeichnen ist.

§ 9 MitgliedsbeitrÀge

Die MitgliedsbeitrĂ€ge sind JahresbeitrĂ€ge und jeweils am 1. Januar eines Jahres im Voraus fĂ€llig. Über die Höhe des Jahresbeitrags entscheidet die Mitgliederversammlung. Sie kann den Beitrag in EinzelfĂ€llen ermĂ€ĂŸigen.

§ 10 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fÀllt das Vermögen an den Demokratischen Frauenbund e.V.

Beschlossen am 03. Juni 2003